Presse Köln
Ute Maria Lerner im Naya auf Büyükada nahe Istanbul
CARPE DIEM oder sei der Künstler
in deinem Leben !
Am Pfingstsonntag und Montag
sowie Dienstag wird Ute Maria Lerner im Naya zu Gast sein und bietet ein
Pfingstretreat an. Im Anschluss können
wahlweise 3-4 Tage Kultururlaub in Istanbul folgen.
Mit der Aufforderung Carpe Diem /
Nutze den Tag möchte Ute Maria Lerner sich unserem Bewusstsein zuwenden.
Zweifelsohne gehört die Nacht auch zu unserer Existenz, aber in der Nacht
regiert vornehmlich das Unterbewusste und wir befinden uns in einer anderen
Dimension.
Da unser Bewusstsein unsere
Lebensrealität schafft, gilt es hinzuschauen, ob unsere Realität mit unserer Wunschwirklichkeit
übereinstimmt. Wenn nicht, ist es spannend, zu schauen, wo es in unseren
Systemen zum Beispiel Blockierungen gibt, und nach welchen mentalen
Mustern wir agieren. Allein das Erkennen
und Anerkennen schafft schon den Raum zur Transformation. Wir sind aufgerufen,
aus der Opfermentalität in die Verantwortung zu kommen, und dadurch in die
Selbstermächtigung. Jahrtausende alte Strukturen, die wir noch in unseren
Zellen gespeichert haben, dürfen sich lösen. Unsere irdische Existenz ist dazu
da, unser volles Potential zu entdecken
und zu leben.
Jeder von uns erfährt auf unserem
Entwicklungsweg Hindernisse. Diese Hindernisse oder Herausforderungen, sei es
auf emotionaler , körperlicher oder geistiger Ebene stellen sich im Nachhinein
oft als großes Glück und große Chance zur Weiterentwicklung dar. Und ein
entscheidender Punkt ist der, wie wir mit den
“Missgeschicken und Tragödien“ in unserem Leben
umgehen.
Es geht ebenso um
Perspektivenwechsel und damit um die Erkenntnis , das je nach Veränderung der
Perspektive sich deine vermeintliche Realität ganz anders darstellen kann.
Hierzu das folgende Bild. Die
Geschichte dazu findet sich in meinem Hörbuch: Die die Kuh die weinte.
Randomhouse 2010
Das Erkennen, dass wir uns
jederzeit in einem Feld der Möglichkeiten befinden, gibt uns die Chance, aus
unseren Denk und emotionalen Mustern auszusteigen.
Es ist eine großartige
Erkenntnis, zu erkennen, wann wir in die Ebene der Illusion kommen. Sich dessen
bewusst zu werden, löst uns aus vielen Leidmustern.
In diesem 3 tägigen
Pfingstretreat Workshop auf der schönen Prinzeninsel Büyükada werden wir uns
auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene einem erweiterten Bewusstsein
widmen, und durch Meditationen,
Rollenspiele, Arbeit mit dem inneren Kind, Ritualen, Körperübungen und Gesprächen die Balance zwischen Körper,
Seele und Geist anstreben.
Es gibt den schönen Satz:
Wir werden alle als Orginal geboren, die
meisten sterben als Kopie!
Hier mein Aufruf: Sei das
Orginal, und das kannst nur du kreieren! Du bist der Künstler deines Lebens!
Kosten: Sonntag, Montag und
Dienstag incl. vegetarischer Vollverpflegung, Frühstück, Mittagessen und
Abendessen, sowie den ganzen Tag Getränke und Schnabulatien.
Nur Dienstag Abend nehmen wir das Abendessen ausserhalb
ein, und werden hoffentlich einen großartigen Sonnenuntergang sehen, haben aber
auch ein kleines Lunchpaket mit.
380 Euro ( incl. 19 % Mhwst)
Ort:
Retreatcenter Naya Istanbul
www.nayaistanbul.com
Anmeldungen bitte unter:
Maria-lerner@t-online.de
Dann bekommen sie von mir die
Anmeldeformulare zugesandt.
www.umaprojects.de
Mitzubringen: bequeme lockere Kleidung,
dickere und dünnere Sachen.
Stift und Schreibblock. Eine
kleine Taschenlampe.
Persönlicher Gegenstand und Lust
auf ENTwicklung.
Bitte Unterkunft separat buchen
unter Angabe / Pfingstretreat mit Ute Maria Lerner
Beginn : Sonntag und Montag um 9 Uhr
Mittagessen: 13 Uhr
Ab 14.30 -18.oo Uhr
Abendessen: 19 Uhr
Dienstag 9 uhr
Mittagessen 12.oo
Circa 13.30 Ritual Wanderung zum
Kloster
Auf Büyükada befindet das St.
Georgs-Kloster und Kirche (Hagia Jorgi), die besichtigt werden können. Auf dem
Weg darf nicht gesprochen werden, dann - so will es die Sage - gehen die
Wünsche der Pilger in Erfüllung. Das auf dem Hügel gelgene Kloster lockt auch
durch eine traumhafte Aussicht und ein sehr gutes Ausfluglokal (Guter Wein und
Vorspreisen!)
Menschen machen Orte , sagt
Ludwig Lehner, mit dem ich an einem Samstag Mitte Oktober
im Naya auf Büyükada sitze, im
wunderschönen Garten, in luftiger Laube .
Ich scherze: Es ist nicht der
garden of Allah, es ist der garden of Naya!
Es ist eigentlich Sommer in
Istanbul in der Woche um den 15. Oktober wo ich dort bin. Auch die
Einheimischen sagen , das sei ungewöhnlich für Mitte Oktober.
Mittlerweile so fromm und frei
wie Pipi Langstrumpf kreiere ich mir meine Realität und sage mir: mIt dieser
Sommerwoche im Herbst hat mich Istanbul begrüßt, die Stadt am Marmarameer, die
einzige Stadt auf zwei Kontinenten, hippe Stadt am Horn, um mit mir zu flirten
und mich sofort für sich einzunehmen ..
Nun , das ist gelungen, und ich
war ziemlich schnell rumzukriegen glaube ich……, nach langen festen Beziehungen
mit Rom und Barcelona.
Meinen Wohnort Köln habe ich
verlassen am 15. Oktober morgens früh mit meiner Winterdaunenjacke , und nun
lasse ich wie eine Profistripperin ein Hemd nach dem anderen fallen, um dann im orangenen Unterhemd ( Farbe bekennen muss sein) in der
Sonne zu sitzen, auf meinem Schoss eine von Fenerbahces Töchtern, die mit dem
rötlichen Fell, ich taufe sie intuitiv Ophelia.
Ophelia ist jetzt 3 Wochen alt, und kann auch als
Baby schon diese wunderbare Schnurrfrequenz hinlegen, die mir sagt, dass sie
sich wohl fühlt auf meinem Bauch.
Ich bin froh, dass ich mich
aufgemacht habe, wie viele Einheimische am Wochenende auf eine der Inseln vor
Istanbul gelegen. Büyükada ist die größte der Prinzeninseln. Die Inseln haben
eine interessante Geschichte. Einst waren die Prinzeninseln von Mönchen
bewohnt, und von Klöstern überzogen, sie waren aber auch mal Orte der
Verbannung gerade in byzantinischer Zeit , wo unliebsame Personen, Prinzen und
Prinzessinnen, in Ungnade gefallene Mitglieder der kaiserlichen Familie und
Minister aus Byzanz entfernt und auf den Inseln in Mönchszellen gesteckt
wurden, oder man noch schlimmeres mit Ihnen machte. In der Spätzeit des
osmanischen Reiches entdeckten dann die Wohlhabenden die Inseln als Rückzugsort
und bauten herrschaftliche Sommerresidenzen.
Ludwig Lehner sagt, er ist
eigentlich zufällig auf dieses Haus hier gekommen, vor circa 4 Jahren,
eigentlich wollte er ein Objekt auf Gökceada in der Ägaeis anschauen. Das hat
dann nicht geklappt, und dann habe eine Freundin gesagt, warum nimmst du nicht
mein Haus auf Büyükada. Und seit 4 Jahren gestaltet er nun das Naya mit einer
türkischen Geschäftspartnerin. Es war ziemlich verrottet vorher, wir haben viel
eingebaut und renoviert, aber es hat sich gelohnt wie du siehst.
Und so kam es dann: Ludwig hat
den Ort Naya genannt, was in Sanskrit Wahrheit bedeutet. Was ist Wahrheit frage
ich Ihn.
Wahrheit ist relativ sagt Ludwig,
wir leben hier auf einer Bewusstseinsebene
im Wachzustand, wir kennen nur den Wachen Zustand oder den
Schlafzustand, aber eigentlich gibt es ja acht Bewusstseinszustände.
Das was wir als Wahrheit
empfinden, ist nur eine Wahrheit…
Dann sei das hier wohl seine
Wahrheit sage ich, so wir er sich im
Wachen ausdrücken möchte…
Ludwig macht einen Sprung(
gedanklich) und entgegnet mir:
Eigentlich geht es um Liebe,
Liebe sei eigentlich die ganze Essenz des Lebens,
und vielleicht ist Liebe auch die
Wahrheit an sich. .
Ich nicke, und Ophelia auf meinem
Bauch scheint mir auch zuzustimmen, da sie gerade besonders intensiv
babyschnurrt.
Alles was du mit Liebe machst,
egal was, ob du einen Fussboden schrubbst, kochst , egal was, wenn du es mit
voller Aufmerksamkeit machst, dann ist es keine Arbeit, dann ist es celebration
of beauty, und Liebe.
Dass ist eigentlich die Essenz
von allen, lass es uns kurz machen das Interview sagt Ludwig und wir lachen…..
Wir geben hier den Raum, das du
sein kannst, wie du bist, wir zwängen hier nichts irgendwo rein, alles soll so
sein, wie es ist, eigentlich ist das hier ein Kraftort, .und gleichzeitig fällt
hier jeder auf sich zurück.
“Ihr integriert hier auch alle
Wesen, füge ich hinzu, dass finde ich sehr schön“.
Ein Ort, wo auch Familie Ivan(
Igelfamilie) zu Hause ist, sowie eine
große Katzengemeinschaft. Herausragend Queen Mum Molly , die am längsten im
Naya lebt, die Yogakatze Leyla, die sich auf Yogaretreats spezialisiert hat,
und wie gesagt Fenerbahace, die soeben erst wieder Mutter geworden ist von 5
entzückenden farblich sehr unterschiedlichen Kindern:
Galata Serail, Besiktas, Ophelia,
Mephisto, Melek und auch Adoptivkind Seytan ist noch zur Kinderschar
dazugekommen. .
Die Enten Ayse und Hamdi thronen
etwas oberhalb im Teich.
Efe das 6 Monate alte Hundebaby
ist noch immer der jugendlich naiven Ansicht, die Katzenbabys wären seine
Freunde, und er macht ihnen diverse Avancen zum Spielen . Aber die kleinen
Katzenbabys bekommen schon ihren Buckel und fauchen den Babyhund mit ihrem
Babykatzenfauchen an, ..naja, vielleicht ist es auch nur das spielerische
Imitieren von Muttern, denn ganz so ernst nehmen sie sich selbst dann doch
nicht …
In einem durchgestylten Hotel
gäbe es das ja nicht, da sind die anderen Wesen mehr oder weniger aussen vor,
aber das Naya ist ja auch kein Hotel, sondern es ist einfach ein bewusster Ort,
ein Ort des Bewusstseins denke ich- wo ich hinkommen kann, und sein kann,
deshalb sind herkömmliche Hotelbewertungsmasstäbe nicht der Weg, das Naya zu
beschreiben. Bei Tripadvisor habe ich in einer Bewertung gelesen, es erinnert
etwas an die Villa Kunterbunt. Das sind dann schon Assoziationen, die würden
eher greifen.
Deshalb möchte ich hier auch kein
durchgestyltes Anwesen, sagt Ludwig, ich liebe die Kontraste, ich möchte ein
Biotop, ein bisschen verwilderter Garten, dann kommen auch sofort die Bienen
wieder, was sind wir ohne Bienen, wenn die aussterben, dann stirbt die
Menschheit, und wir teilen uns alle diese Erde, die Tiere haben den gleichen
Herzschlag wie wir, und haben genauso ein Recht auf diese Erde wie wir, und
waren sogar vor uns da.. das müssen wir respektieren, und sie ARBEITEN AUCH
NOCH FÜR UNS sprudelt es aus Ludwig heraus…..
Die Tiere haben zumindest genauso
ein Bodenrecht wie wir, entgegne ich im Einvernehmen.
Das ist kein Konzept sagt Ludwig,
sondern das ist normaler Menschenverstand,
das man respektvoll miteinander
umgeht, und die Dinge , die man
vorfindet, auch pflegt.
Alle wollen Swimmingspools in den
Hotels, ich habe einen Schwimmteich mit 200 Fischen, die leben schon 4 Jahre da
drin, nimm mal einen Fisch und tue ihn eine halbe Stunde in den Schwimmingpool,
dann ist er tot.
In diese pools gehen wir rein,
und meinen es wäre gut. Mein Teich ist zwar grün, aber das ist doch egal, also
da ist doch was falsch an unserer Denke …
Ich filtere das Wasser über
ultraviolettes Licht, es hat Sandfilter und kommt super klar zurück, es hat
einen Umlauf, das mit der Biogasanlage hat leider nicht funktioniert, da experimentiere ich weiter,
denn nur von unseren Speiseabfällen klappt das nicht…., wir haben ein
solarbetriebenes Heiss Wassersystem, und als nächstes möchte ich die Stromerzeugung
angehen ,…wir haben hier einen guten Bürgermeister, der unterstützt das alles,
der liebt uns und dass ist absolut wichtig.
Und so ein Ort zieht dann auch
immer die richtigen Leute an, da muss ich gar nicht groß Werbung machen, es
finden sich immer die richtigen Leute und gleichen Vögel ….
Zum festen Team des Naya gehören
Rizan, die türkische Geschäftspartnerin, Micky, die den Gastbereich managet,
Vural, der tagsüber mit managet, immer wieder Praktikanten, die eine Weile ins
Naya kommen, und eben die vielen tierischen Anwohner dieser Wesenskommune. Ach
ja, und wenn es mal eine Notsituation gibt, wie kürzlich mit dem Fohlen, dass
von der Mutter verstoßen wurde, und man nicht wusste, ob es überlebt, das hat
man im Naya kurzerhand aufgenommen, eine kleine Koppel hergerichtet, und es hat sich prächtig
entwickelt und wird bald auf einen Pferdehof kommen zu anderen Pferden.
Was mir gefällt ist diese
spontane Energie aus der sich der Tag kreiert mit den Menschen im Naya, den
Gästen, man frühstückt und isst gemeinsam zu Abend, a n einem riesigen
Holztisch der sicher schätze ich 30 Leute empfangen kann. Es ist wie in einer Großfamilie für die Dauer des
Aufenthalts, und man isst (natürlich)
vegetarisch.
Nicht ein Ort macht die Menschen,
sondern die Menschen machen den Ort sagt Ludwig
. Man ist immer dann erfolgreich, wenn man zu sich steht, und nicht
etwas nachmacht, sondern seinen ganz eigenen Ausdruck von Schönheit kreiert,
jeder hat seinen ganz eigenen Ausdruck, ich sage nicht ,das meiner der beste
ist, aber es ist eben mein Ausdruck, das ist wichtig. Zum Beispiel mag ich es
nicht, wenn ich auf etwas festgelegt werde, deshalb ist es mir ein Anliegen
eben nicht nur spirituelle Leute hier anzuziehen, sondern bunt und offen zu
sein, wir sitzen doch alle im gleichen Boot, keiner ist da besser oder
schlechter……es finden sich doch sowieso immer die richtigen Leute zusammen am
richtigen Ort…
Ophelia ist von ihrer
Schnurrschlafphase erwacht, und fährt beim Strecken kurz ihre Babykrallen aus,
ich nehme sie sanft und setze sie
aufs Kissen, um mich selbst mal gemütlich in der Sitzecke auszustrecken. Der
quirlige Ludwig springt auf, um 3 neue Gäste zu begrüßen. Die Kinder fliegen
Ihm ihm schon entgegen, man kennt sich bereits
….
Das Naya hat Platz für insgesamt
2o Gäste, es können weitere in der Nachbarschaft untergebracht werden . Kinder sind sehr willkommen, es eignet sich
auch wunderbar für kleinere Seminare und Workshops kombiniert mit einem
Kultururlaub. Und Ludwig selbst, zeigt den Gästen sein Istanbul. Er hat über
viele Jahre dort Tünel Art geleitet, und viele internationale Künstlergruppen
nach Istanbul gebracht.
©Ute Maria Lerner 2012