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Freitag, 8. März 2013

Stadtführungen von KölnTourismus In Zusammenarbeit mit dem Kölner Stadtführer e.V.

Presse Köln



KölnTourismus informiert:


Termine der öffentlichen Rundgänge im April 2013


Osterferien Special
Ab 02.04. bis 05.04. von Dienstag bis Freitag „Köln in Kürze“ um 11:00 Uhr für 8,50 €


So. 01.04.
Ostermontag
12:30 Uhr
Köln in Kürze
Sa. 06.04.
12:30 Uhr
13:40 Uhr
14:30 Uhr
16:00 Uhr
Köln in Kürze
VideoBus Tour
Köln ist ein Gefühl
Dämmerschoppen-
Kölschtour
So. 07.04.
                                                 
11:00 Uhr
14:00 Uhr
Das unterirdische Köln
Feine Düfte - schlechte Lüfte

Sa. 13.04.
                               
12:30 Uhr
13:40 Uhr
14:30 Uhr
16:00 Uhr
Köln in Kürze
VideoBus Tour
Köln ist ein Gefühl
Dämmerschoppen-
Kölschtour
So. 14.04.

14:00 Uhr

15:00 Uhr

15:30 Uhr

Aqua Colonia -Nicht nur Eau de Cologne
Das art´otel im Rheinauhafen
Spaziergang durch Deutz
Die „Schäl Sick“ wird schick
Sa. 20.04.
                                    
                                             
12:30 Uhr
13:40 Uhr
14:30 Uhr
16:00 Uhr
Köln in Kürze
VideoBus Tour
Köln ist ein Gefühl
Dämmerschoppen-
Kölschtour
So. 21.04.

                                 
10:00 Uhr
11:00 Uhr
12:00 Uhr
14:00 Uhr
14:00 Uhr
Das Hotel im Wasserturm
Das unterirdische Köln
Das Hotel im Wasserturm
Das Hotel im Wasserturm
Melaten - Vom Leprosenhaus zur Millionenallee
Sa. 27.04.
                                   
12:30 Uhr
14:00 Uhr
14:30 Uhr
15:00 Uhr
16:00 Uhr
Köln in Kürze
VideoBus Tour
Köln ist ein Gefühl
Kronleuchtersaal
Dämmerschoppen-
Kölschtour
So. 28.04.

                                   
14:00 Uhr
14:30 Uhr

Rheinauhafen
Fototour Köln


Köln in Kürze
Bei dieser Stadtführung werden den interessierten Gästen, den Imis, aber natürlich auch den Kölnern, in einem gemütlichen Spaziergang die schönsten Highlights der Stadt gezeigt und erklärt. Die Tour führt am Dom und dem Rathaus vorbei, über den Alter Markt bis  ins Martinsviertel und zurück in Richtung Dom. Auf diesem Weg werden die Teilnehmer zu einer Vielzahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Rheinmetropole geführt.
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: Erwachsene: Euro 11,00, Schüler/Studenten: 9,00 Euro, Kinder bis 8 Jahre frei
Tickets und Treffpunkt: KölnTourismus


Köln ist ein Gefühl
Kölsches kennenlernen, Kölnisch Wasser riechen, Karneval in Köln feiern, „d´r Dom en Kölle losse“, die Heinzelmännchen zu Köln besuchen, den kölschen Willy begrüßen, Kölner Klüngel durchschauen: hier wird Köln von seiner typischen und liebenswerten Seite dargestellt.
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 11,00 Euro, Schüler/Studenten: 9,00 Euro
Tickets und Treffpunkt: KölnTourismus


Während der Dämmerschoppen-Kölschtour pilgern wir bei einem nicht immer ganz ernst gemeinten Spaziergang zu kölschen Stätten. Kölsche Eigenart war und ist die Freude am Jecken und Skurrilen, was sich an solchen Bildwerken wie dem „Kallendrisser“ oder dem „Platzjabbeck“ niedergeschlagen hat. Zum Schluss genießen wir dann noch ein Kölsch in der Salzgasse, um die praktische Seite nicht zu kurz kommen zu lassen.
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 13,00 Euro (inkl.– 1 Getränk; Kölsch oder Softdrink)
Tickets und Treffpunkt: KölnTourismus

Das unterirdische Köln
Köln war in römischer Zeit die Hauptstadt der hiesigen Provinz. Beeindruckende Zeugnisse dafür finden sich unter dem Kölner Rathaus in Form des Praetoriums. Wir zeigen Ihnen die nach dem 2. Weltkrieg ausgegrabenen und modern überbauten Fundamente des ehemaligen Statthalterpalastes und gehen mit Ihnen noch tiefer in das erhaltene Teilstück eines römischen Abwasserkanals.
Anschließend besuchen wir die mittelalterliche Mikwe, das rituelle Tauchbad des jüdischen Viertels, welche heute in die entstehende archäologische Zone eingebettet liegt.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 15,00 Euro (inkl. Eintritt Praetorium und Mikwe)
Tickets und Treffpunkt: KölnTourismus


Zeitreise durch Köln im modernen VideoBus
Diese völlig neuartige Form der Stadtrundfahrt kombiniert Sightseeing mit historischen Bild-, Film- und Tondokumenten. Ein  Stadtführer begleitet die Fahrt mit kompetenter Live-Kommentierung und moderiert gleichzeitig zwischen dem Geschehen außerhalb des Busses und den Bildern auf den Monitoren.
Dadurch erhalten die Mitfahrenden die Möglichkeit, in Zeitsprüngen die heutige Realität mit den historischen Gegebenheiten zu vergleichen, in Gebäude hineinzuschauen oder historische Persönlichkeiten in Bild und Ton noch einmal zu erleben. Amüsante Film-Clips zeigen u.a. Bilder aus der Zeit um 1900 und aus den 20er Jahren.
So haben Sie Köln noch nie gesehen.

Dauer: 2 Std.
Kosten: 22,00 Euro / 19,00 Euro im Vorverkauf bis 24 Std. vor Termin
Tickets: KölnTourismus
Treffpunkt: Trankgasse, KVB Haltestelle ggü. Gaffel am Dom


Das art´otel im Rheinauhafen
Am Rheinauhafen entstand durch die Wiener Architektin Johanne Nalbach und die koreanische Künstlerin SEO ein Vier-Sterne-Superior-Hotel, das sich ganz der Kunst widmet.
Außergewöhnlich ist der trapezförmige Grundriss und die farbige Fenstergestaltung, dazu
kommt die kunstinspirierte Innenausstattung mit der Dauerausstellung der dramatischen
pittoresken Collagen von SEO.

Dauer: 2 Stunden
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Tickets: 11,00 Euro (vorab bei KölnTourismus kaufen)
inkl. 1 Getränk
Anderer Treffpunkt: art'otel
Anmeldung und Ticketkauf unbedingt notwendig
Gruppengröße max. 25 Personen


Fototour Köln
Auf diesem Spaziergang werden den Besuchern vorrangig Plätze gezeigt, von denen aus sie außergewöhnliche Fotos erstellen können. Ebenso finden skurrile Dinge am Weg, die oftmals übersehen werden, ihre Würdigung. Dabei steht einerseits der Aspekt des Fotografierens im Vordergrund, gleichzeitig werden die einzelnen Objekte vorgestellt.

Dauer 2 Stunden
Tickets und Treffpunkt: KölnTourismus
Kosten: 11,00 Euro


Das Hotel im Wasserturm
Exklusiv und einzigartig ist dieses internationale Luxushotel im einst größten Wasserturm Europas. Hinter denkmalgeschützten, 1868 bis 1872 errichteten Mauern, verbirgt sich eine außergewöhnliche Innenarchitektur, ausgestattet mit zwei Restaurants der Extra-Klasse.
Pro Termin max. 6 Teilnehmer, jeweils um 10:00/12:00/14:00 Uhr

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Tickets: 11,00 Euro (vorab bei KölnTourismus oder online kaufen)
Treffpunkt: Hotel im Wasserturm


Aqua Colonia – Nicht nur Eau de Cologne
Eau de Cologne ist für Köln sicherlich das bekannteste Wasser; Farina und 4711 sind weltbekannte Namen. Allerdings gibt es darüber hinaus natürlich noch viele andere Arten von Wasser und auch der Rhein spielt eine große Rolle. Er war immer von größter Bedeutung, vor allem als Handels- und Transportweg. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass die Entdeckung von Thermalwasser beinahe dazu geführt hätte, dass ein „Bad Köln“ entstanden wäre. Diese ganzen Aspekte liefern ein sehr vielfältiges und weitgehend unbekanntes Bild von Köln.

Dauer: 2 Stunden
Treffpunkt und Kartenkauf: KölnTourismus
Kosten: 13,00 Euro (inkl. 1 Kölsch oder Softdrink)


Feine Düfte – schlechte Lüfte
Mit dem Straßenfeger durch Köln
Seit 1130 ist er fest angestellt, doch schon seit dem Jahr 50 fegte er in Köln: Quirinus Gänseklein, der langjährigste Mitarbeiter der Stadt. Köln war nicht immer so schmutzig wie heute. Nein, es gab Zeiten, da war die Stadt sauberer, z.B. in der Römerzeit. Von da an ging's bergab: in den 1600 Jahren ohne Kanalisation, als Goldgräber in den Kölner Kloaken wühlten oder als der französische Stadtkommandant auf dem Heumarkt über Müll stolperte und sich das Bein brach, während er Kölnisch Wasser schnupperte war alles sehr viel anders. Aber lassen Sie doch Quirinus selbst zu Wort kommen!

Dauer: 2 Stunden
Tickets und Treffpunkt: KölnTourismus
Kosten: 11,00 Euro


Der Rheinauhafen
Dieses neueste Viertel Kölns fasziniert durch die unverkennbare Herkunft als Hafengelände, welches sich zu einem hochwertigen Geschäfts- und Wohnviertel entwickelt. Neben dem Hafenbecken, dem ehemaligen Hafenamt und anderen historischen Bauten beherrschen mittlerweile die „Kranhäuser“ und weitere Neubauten das Bild. Der Viertelcharakter wird neben Bürobauten ganz wesentlich durch Wohnungen und Gastronomie geprägt.

Dauer 2 Stunden
Tickets: 11,00 Euro (vorab bei KölnTourismus kaufen)
Anderer Treffpunkt: Vor dem Schokoladenmuseum


Melaten – Vom Leprosenhaus zur Millionenallee
In den vergangenen zwei Jahrhunderten fanden viele berühmte Persönlichkeiten auf dem Friedhof Melaten ihre letzte Ruhestätte. So ist er heute ein steinernes „Who was who?“ der jüngeren Kölner Stadtgeschichte. Neben den Gräbern prominenter Kölner sehen Sie kunsthistorisch wertvolle Grabmale und erfahren Interessantes zur Geschichte des Totenkultes.

Dauer: 2 Stunden
Treffpunkt und Kartenkauf: KölnTourismus
Tickets: 13,00 Euro (vorab bei KölnTourismus kaufen)

Anderer Treffpunkt: Aachener Str. Haupteingang (schräg gegenüber Haltestelle Melaten)


Weitere Informationen und Buchung:
KölnTourismus GmbH
Kardinal-Höffner-Platz 1
50667 Köln
Tel.: 0221 / 221 30 400

Pfingstretreat mit Schauspielerin und Bewusstseinstrainerin

Presse Köln
Ute Maria Lerner im Naya auf  Büyükada nahe Istanbul
CARPE DIEM oder sei der Künstler in deinem Leben !

Am Pfingstsonntag und Montag sowie Dienstag wird Ute Maria Lerner im Naya zu Gast sein und bietet ein Pfingstretreat an. Im Anschluss  können wahlweise 3-4 Tage Kultururlaub in Istanbul folgen.
Mit der Aufforderung Carpe Diem / Nutze den Tag möchte Ute Maria Lerner sich unserem Bewusstsein zuwenden. Zweifelsohne gehört die Nacht auch zu unserer Existenz, aber in der Nacht regiert vornehmlich das Unterbewusste und wir befinden uns in einer anderen Dimension.
Da unser Bewusstsein unsere Lebensrealität schafft, gilt es hinzuschauen, ob unsere  Realität mit unserer Wunschwirklichkeit übereinstimmt. Wenn nicht, ist es spannend, zu schauen, wo es in unseren Systemen zum Beispiel Blockierungen gibt, und nach welchen mentalen Mustern  wir agieren. Allein das Erkennen und Anerkennen schafft schon den Raum zur Transformation. Wir sind aufgerufen, aus der Opfermentalität in die Verantwortung zu kommen, und dadurch in die Selbstermächtigung. Jahrtausende alte Strukturen, die wir noch in unseren Zellen gespeichert haben, dürfen sich lösen. Unsere irdische Existenz ist dazu da,  unser volles Potential zu entdecken und zu leben.
Jeder von uns erfährt auf unserem Entwicklungsweg Hindernisse. Diese Hindernisse oder Herausforderungen, sei es auf emotionaler , körperlicher oder geistiger Ebene stellen sich im Nachhinein oft als großes Glück und große Chance zur Weiterentwicklung dar. Und ein entscheidender Punkt ist der, wie wir mit den  “Missgeschicken und Tragödien“ in unserem Leben
umgehen.
Es geht ebenso um Perspektivenwechsel und damit um die Erkenntnis , das je nach Veränderung der Perspektive sich deine vermeintliche Realität ganz anders darstellen kann.
Hierzu das folgende Bild. Die Geschichte dazu findet sich in meinem Hörbuch: Die die Kuh die weinte. Randomhouse 2010

 Das Erkennen, dass wir uns jederzeit in einem Feld der Möglichkeiten befinden, gibt uns die Chance, aus unseren Denk und emotionalen Mustern auszusteigen.
Es ist eine großartige Erkenntnis, zu erkennen, wann wir in die Ebene der Illusion kommen. Sich dessen bewusst zu werden, löst uns aus vielen Leidmustern.
In diesem 3 tägigen Pfingstretreat Workshop auf der schönen Prinzeninsel Büyükada werden wir uns auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene einem erweiterten Bewusstsein widmen,  und durch Meditationen, Rollenspiele, Arbeit mit dem inneren Kind, Ritualen, Körperübungen  und Gesprächen die Balance zwischen Körper, Seele und Geist anstreben.
Es gibt den schönen Satz: Wir  werden alle als Orginal geboren, die meisten sterben als Kopie!
Hier mein Aufruf: Sei das Orginal, und das kannst nur du kreieren! Du bist der Künstler deines Lebens!
Kosten: Sonntag, Montag und Dienstag incl. vegetarischer Vollverpflegung, Frühstück, Mittagessen und Abendessen, sowie den ganzen Tag Getränke und Schnabulatien.
Nur Dienstag  Abend nehmen wir das Abendessen ausserhalb ein, und werden hoffentlich einen großartigen Sonnenuntergang sehen, haben aber auch ein kleines Lunchpaket mit.

380 Euro ( incl. 19 % Mhwst)
Ort:  Retreatcenter Naya Istanbul
www.nayaistanbul.com
Anmeldungen bitte unter:
Maria-lerner@t-online.de
Dann bekommen sie von mir die Anmeldeformulare zugesandt.
www.umaprojects.de

Mitzubringen: bequeme lockere Kleidung, dickere und dünnere Sachen.
Stift und Schreibblock. Eine kleine Taschenlampe.
Persönlicher Gegenstand und Lust auf ENTwicklung.
Bitte Unterkunft separat buchen unter Angabe / Pfingstretreat mit Ute Maria Lerner
Beginn : Sonntag und Montag  um 9 Uhr
Mittagessen: 13 Uhr
Ab 14.30 -18.oo Uhr
Abendessen: 19 Uhr
Dienstag 9 uhr
Mittagessen 12.oo
Circa 13.30 Ritual Wanderung zum Kloster
Auf Büyükada befindet das St. Georgs-Kloster und Kirche (Hagia Jorgi), die besichtigt werden können. Auf dem Weg darf nicht gesprochen werden, dann - so will es die Sage - gehen die Wünsche der Pilger in Erfüllung. Das auf dem Hügel gelgene Kloster lockt auch durch eine traumhafte Aussicht und ein sehr gutes Ausfluglokal (Guter Wein und Vorspreisen!)


Menschen machen Orte , sagt Ludwig Lehner, mit dem ich an einem Samstag Mitte Oktober
im Naya auf Büyükada sitze, im wunderschönen Garten, in luftiger Laube .
Ich scherze: Es ist nicht der garden of Allah, es ist der garden of Naya!
Es ist eigentlich Sommer in Istanbul in der Woche um den 15. Oktober wo ich dort bin. Auch die Einheimischen sagen , das sei ungewöhnlich für Mitte Oktober.
Mittlerweile so fromm und frei wie Pipi Langstrumpf kreiere ich mir meine Realität und sage mir: mIt dieser Sommerwoche im Herbst hat mich Istanbul begrüßt, die Stadt am Marmarameer, die einzige Stadt auf zwei Kontinenten, hippe Stadt am Horn, um mit mir zu flirten und mich sofort für sich einzunehmen ..
Nun , das ist gelungen, und ich war ziemlich schnell rumzukriegen glaube ich……, nach langen festen Beziehungen mit Rom und Barcelona.
Meinen Wohnort Köln habe ich verlassen am 15. Oktober morgens früh mit meiner Winterdaunenjacke , und nun lasse ich wie eine Profistripperin ein Hemd nach dem anderen  fallen, um dann im orangenen  Unterhemd ( Farbe bekennen muss sein) in der Sonne zu sitzen, auf meinem Schoss eine von Fenerbahces Töchtern, die mit dem rötlichen Fell, ich taufe sie intuitiv Ophelia.
Ophelia  ist jetzt 3 Wochen alt, und kann auch als Baby schon diese wunderbare Schnurrfrequenz hinlegen, die mir sagt, dass sie sich wohl fühlt auf meinem Bauch.

Ich bin froh, dass ich mich aufgemacht habe, wie viele Einheimische am Wochenende auf eine der Inseln vor Istanbul gelegen. Büyükada ist die größte der Prinzeninseln. Die Inseln haben eine interessante Geschichte. Einst waren die Prinzeninseln von Mönchen bewohnt, und von Klöstern überzogen, sie waren aber auch mal Orte der Verbannung gerade in byzantinischer Zeit , wo unliebsame Personen, Prinzen und Prinzessinnen, in Ungnade gefallene Mitglieder der kaiserlichen Familie und Minister aus Byzanz entfernt und auf den Inseln in Mönchszellen gesteckt wurden, oder man noch schlimmeres mit Ihnen machte. In der Spätzeit des osmanischen Reiches entdeckten dann die Wohlhabenden die Inseln als Rückzugsort und bauten herrschaftliche Sommerresidenzen.
Ludwig Lehner sagt, er ist eigentlich zufällig auf dieses Haus hier gekommen, vor circa 4 Jahren, eigentlich wollte er ein Objekt auf Gökceada in der Ägaeis anschauen. Das hat dann nicht geklappt, und dann habe eine Freundin gesagt, warum nimmst du nicht mein Haus auf Büyükada. Und seit 4 Jahren gestaltet er nun das Naya mit einer türkischen Geschäftspartnerin. Es war ziemlich verrottet vorher, wir haben viel eingebaut und renoviert, aber es hat sich gelohnt wie du siehst.
Und so kam es dann: Ludwig hat den Ort Naya genannt, was in Sanskrit Wahrheit bedeutet. Was ist Wahrheit frage ich Ihn.
Wahrheit ist relativ sagt Ludwig, wir leben hier auf einer Bewusstseinsebene  im Wachzustand, wir kennen nur den Wachen Zustand oder den Schlafzustand, aber eigentlich gibt es ja acht Bewusstseinszustände.
Das was wir als Wahrheit empfinden, ist nur eine Wahrheit…
Dann sei das hier wohl seine Wahrheit  sage ich, so wir er sich im Wachen ausdrücken möchte…
Ludwig macht einen Sprung( gedanklich) und entgegnet mir:
Eigentlich geht es um Liebe, Liebe sei eigentlich die ganze Essenz des Lebens,  
und vielleicht ist Liebe auch die Wahrheit an sich. .
Ich nicke, und Ophelia auf meinem Bauch scheint mir auch zuzustimmen, da sie gerade besonders intensiv babyschnurrt.
Alles was du mit Liebe machst, egal was, ob du einen Fussboden schrubbst, kochst , egal was, wenn du es mit voller Aufmerksamkeit machst, dann ist es keine Arbeit, dann ist es celebration of beauty, und Liebe.
Dass ist eigentlich die Essenz von allen, lass es uns kurz machen das Interview sagt Ludwig und wir lachen…..
Wir geben hier den Raum, das du sein kannst, wie du bist, wir zwängen hier nichts irgendwo rein, alles soll so sein, wie es ist, eigentlich ist das hier ein Kraftort, .und gleichzeitig fällt hier jeder auf sich zurück.
“Ihr integriert hier auch alle Wesen, füge ich hinzu, dass finde ich sehr schön“.
Ein Ort, wo auch Familie Ivan( Igelfamilie)  zu Hause ist, sowie eine große Katzengemeinschaft. Herausragend Queen Mum Molly , die am längsten im Naya lebt, die Yogakatze Leyla, die sich auf Yogaretreats spezialisiert hat, und wie gesagt Fenerbahace, die soeben erst wieder Mutter geworden ist von 5 entzückenden farblich sehr unterschiedlichen Kindern:
Galata Serail, Besiktas, Ophelia, Mephisto, Melek und auch Adoptivkind Seytan ist noch zur Kinderschar dazugekommen. .
Die Enten Ayse und Hamdi thronen etwas oberhalb im Teich.
Efe das 6 Monate alte Hundebaby ist noch immer der jugendlich naiven Ansicht, die Katzenbabys wären seine Freunde, und er macht ihnen diverse Avancen zum Spielen . Aber die kleinen Katzenbabys bekommen schon ihren Buckel und fauchen den Babyhund mit ihrem Babykatzenfauchen an, ..naja, vielleicht ist es auch nur das spielerische Imitieren von Muttern, denn ganz so ernst nehmen sie sich selbst dann doch nicht …
In einem durchgestylten Hotel gäbe es das ja nicht, da sind die anderen Wesen mehr oder weniger aussen vor, aber das Naya ist ja auch kein Hotel, sondern es ist einfach ein bewusster Ort, ein Ort des Bewusstseins denke ich- wo ich hinkommen kann, und sein kann, deshalb sind herkömmliche Hotelbewertungsmasstäbe nicht der Weg, das Naya zu beschreiben. Bei Tripadvisor habe ich in einer Bewertung gelesen, es erinnert etwas an die Villa Kunterbunt. Das sind dann schon Assoziationen, die würden eher greifen.
Deshalb möchte ich hier auch kein durchgestyltes Anwesen, sagt Ludwig, ich liebe die Kontraste, ich möchte ein Biotop, ein bisschen verwilderter Garten, dann kommen auch sofort die Bienen wieder, was sind wir ohne Bienen, wenn die aussterben, dann stirbt die Menschheit, und wir teilen uns alle diese Erde, die Tiere haben den gleichen Herzschlag wie wir, und haben genauso ein Recht auf diese Erde wie wir, und waren sogar vor uns da.. das müssen wir respektieren, und sie ARBEITEN AUCH NOCH FÜR UNS sprudelt es aus Ludwig heraus…..
Die Tiere haben zumindest genauso ein Bodenrecht wie wir, entgegne ich im Einvernehmen.
Das ist kein Konzept sagt Ludwig, sondern das ist normaler Menschenverstand,
das man respektvoll miteinander umgeht, und  die Dinge , die man vorfindet, auch pflegt.
Alle wollen Swimmingspools in den Hotels, ich habe einen Schwimmteich mit 200 Fischen, die leben schon 4 Jahre da drin, nimm mal einen Fisch und tue ihn eine halbe Stunde in den Schwimmingpool, dann ist er tot.
In diese pools gehen wir rein, und meinen es wäre gut. Mein Teich ist zwar grün, aber das ist doch egal, also da ist doch was falsch an unserer Denke …
Ich filtere das Wasser über ultraviolettes Licht, es hat Sandfilter und kommt super klar zurück, es hat einen Umlauf, das mit der Biogasanlage hat leider nicht  funktioniert, da experimentiere ich weiter, denn nur von unseren Speiseabfällen klappt das nicht…., wir haben ein solarbetriebenes Heiss Wassersystem, und als nächstes möchte ich die Stromerzeugung angehen ,…wir haben hier einen guten Bürgermeister, der unterstützt das alles, der liebt uns und dass ist absolut wichtig.
Und so ein Ort zieht dann auch immer die richtigen Leute an, da muss ich gar nicht groß Werbung machen, es finden sich immer die richtigen Leute und gleichen Vögel ….
Zum festen Team des Naya gehören Rizan, die türkische Geschäftspartnerin, Micky, die den Gastbereich managet, Vural, der tagsüber mit managet, immer wieder Praktikanten, die eine Weile ins Naya kommen, und eben die vielen tierischen Anwohner dieser Wesenskommune. Ach ja, und wenn es mal eine Notsituation gibt, wie kürzlich mit dem Fohlen, dass von der Mutter verstoßen wurde, und man nicht wusste, ob es überlebt, das hat man im Naya kurzerhand aufgenommen, eine kleine Koppel  hergerichtet, und es hat sich prächtig entwickelt und wird bald auf einen Pferdehof kommen zu anderen Pferden.
Was mir gefällt ist diese spontane Energie aus der sich der Tag kreiert mit den Menschen im Naya, den Gästen, man frühstückt und isst gemeinsam zu Abend, a n einem riesigen Holztisch der sicher schätze ich 30 Leute empfangen kann. Es ist  wie in einer Großfamilie für die Dauer des Aufenthalts, und man isst (natürlich)  vegetarisch.
Nicht ein Ort macht die Menschen, sondern die Menschen machen den Ort sagt Ludwig  . Man ist immer dann erfolgreich, wenn man zu sich steht, und nicht etwas nachmacht, sondern seinen ganz eigenen Ausdruck von Schönheit kreiert, jeder hat seinen ganz eigenen Ausdruck, ich sage nicht ,das meiner der beste ist, aber es ist eben mein Ausdruck, das ist wichtig. Zum Beispiel mag ich es nicht, wenn ich auf etwas festgelegt werde, deshalb ist es mir ein Anliegen eben nicht nur spirituelle Leute hier anzuziehen, sondern bunt und offen zu sein, wir sitzen doch alle im gleichen Boot, keiner ist da besser oder schlechter……es finden sich doch sowieso immer die richtigen Leute zusammen am richtigen Ort…
Ophelia ist von ihrer Schnurrschlafphase erwacht, und fährt beim Strecken kurz ihre Babykrallen aus,
ich nehme sie sanft und setze sie aufs Kissen, um mich selbst mal gemütlich in der Sitzecke auszustrecken. Der quirlige Ludwig springt auf, um 3 neue Gäste zu begrüßen. Die Kinder fliegen Ihm ihm schon entgegen, man kennt sich bereits   ….
Das Naya hat Platz für insgesamt 2o Gäste, es können weitere in der Nachbarschaft untergebracht werden .  Kinder sind sehr willkommen, es eignet sich auch wunderbar für kleinere Seminare und Workshops kombiniert mit einem Kultururlaub. Und Ludwig selbst, zeigt den Gästen sein Istanbul. Er hat über viele Jahre dort Tünel Art geleitet, und viele internationale Künstlergruppen nach Istanbul  gebracht.

©Ute Maria Lerner 2012

studiobühneköln im April 2013

Presse Köln



Programm April 2013


4. April, 18h!                           GASTSPIEL
Wenn du mich rettest…
eine Durational Performance von und mit Dramazone

Konzept: Dramazone
Entwicklung: Sarah Al Doyaili, Sascha Förster, Malte van Haastrecht, Franziska Ruhl,
Lea-Sophie Schiel, Arne Schirmel, Dorothea Schmans
Spiel Köln: Sarah Al Doyaili, Sascha Förster, Lea-Sophie Schiel, Ann-Christine Simke

Wann rettet man? Und wann nicht? Was ist man bereit zu tun,
um zu retten und vor allem: um gerettet zu werden?
In der fünfstündigen Durational Performance "Wenn du mich rettest…" begibt sich das Theaterkollektiv Dramazone auf die Theaterbühne, um ein Spiel zu spielen: ein Spiel mit und um Rettung. Das Ziel: 1.000 Rettungspunkte. Die Spieldauer: 7 Runden à 40 Minuten. Die Spielregeln: An 4 Stationen bewegen sich die PerformerInnen in verschiedenen Durchgängen über die Bühne und zwingen sich dort zur Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen zum Thema Rettung: Sie joggen stur für Weltfrieden oder gegen Hunger, sie üben offene Selbstkritik zum Thema Spenden, sie machen unmoralische Versprechen. Und manchmal zwischendrin, unerwartet und fast unerklärlich, werden Seifenblasen in rosa-orangenes Licht getaucht.
Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis zum Thüringer Theaterpreis 2012 sowie mit dem Publikumspreis des ARENA-Festivals 2011.
Das Publikum kann jederzeit kommen, gehen und wieder kommen.

Mit Unterstützung von Theaterhaus Berlin Mitte und der Stadt Bad Frankenhausen           


6. April, 18h!                           GASTSPIEL
Wenn du mich rettest…
eine Durational Performance von und mit Dramazone

Konzept: Dramazone
Entwicklung: Sarah Al Doyaili, Sascha Förster, Malte van Haastrecht, Franziska Ruhl,
Lea-Sophie Schiel, Arne Schirmel, Dorothea Schmans
Spiel Köln: Sarah Al Doyaili, Sascha Förster, Lea-Sophie Schiel, Ann-Christine Simke

15. April, 18h                          INFOABEND
Vorstellung des kostenlosen Kursprogramms
für das SommerSemester 2013


17.-22. April                          TransFusionen III
mit Reality Research Center (Helsinki)
und Invisible Playground (Berlin)

Mehrmals  im Jahr treffen sich jeweils zwei freie europäische Theaterensembles für eine Woche in Köln, zeigen ihre Produktionen und öffnen ihre Arbeit in einem Workshop- und Austauschprogramm für die Kölner und die regionale Theaterszene. Für eine Woche wird die studiobühneköln zu einem internationalen Koproduktionszentrum auf Zeit, in dem neue Ideen für die Zukunft entstehen.

Reality Research Center sind ein in Helsinki beheimatetes Kollektiv. Ihre Methoden entstammen vor allem den performativen und interaktiven Praktiken und werden in andere Felder der Kunst und darüber hinaus erweitert.
Die Projekte von RRC stellen den allgemeinen und den individuellen Realitätssinn in Frage: Was erscheint uns real, an jedem möglichen Moment? Wie können wir diese Realität erfahren, reflektieren oder repräsentieren? Und wie können wir neue Realitäten erschaffen?
In welcher Form auch immer, die Arbeiten von RRC sind gleichzeitig Kunst und Forschungsplattform.
www.todellisuus.fi

Invisible Playground entwickeln ortsspezifische Games. Sie mögen Spiele mit Aussicht lieber als solche, in die man fliehen kann. Sie entwickeln spielerische Systeme, die Verbindungen remixen – zwischen Menschen, den Umgebungen, die sie bewohnen, und den Technologien, die sie benutzen. Invisible Playground lieben es, wenn Spiele Spaß machen und uns gemeinsam glücklich machen, in dieser Welt. Aber sie interessieren sich auch für Gefühle von Einsamkeit, Langeweile, Gier und Verrat. Sie realisieren Projekte in unterschiedlichen Maßstäben – von kleinen Design-Workshops und Playtesting-Events bis hin zu aufwändigen Transmedia-Produktionen.
2009 von Sebastian Quack gestartet, arbeiten Invisible Playground als Kollektiv von Spielentwicklern, Theatermachern, Künstlern, Musikern und Wissenschaftlern, die ein gemeinsames Interesse daran teilen, die Stadt als Spiele-Plattform zu nutzen.
Invisible Playground sind Jennifer Aksu, Viktor Bedö, Daniel Boy, Josa Gerhard, Anna Hentschel, Christiane Hütter und Sebastian Quack
www.invisibleplayground.com

Das gesamte Programm zu „TransFusionen III“ mit Workshops und Labor auf www.studiobuehnekoeln.de

„TransFusionen III“ wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturamt der Stadt Köln.








17. April, 19h/20h/21h            Museum der kleinen Grausamkeiten
ein Audio-Game von Invisible Playground

Du triffst dich mit deinen Freunden an der Bushaltestelle. Ihr drückt auf play. Alle im selben Moment. 3, 2, 1… es geht los! Die Stimme auf der Tonspur führt euch durch die letzten Momente vor einem kleinen Unfall. Wird er dein Leben ändern oder nur deinen Tag versauen? Oder bereichern? Wirst du Zeit haben zu reagieren? Auf welcher Seite wirst du stehen? Haltet ihr zusammen oder bleibst du allein?

Audio-Game für 4 SpielerInnen pro Gruppe
Bis zu 16 SpielerInnen gleichzeitig
Treffpunkt: studiobühneköln


18. April, ab 18h                     Self-City
(genaue Zeit t.b.a.)                 mit Reality Research Center


Wie nutzt man die Stadt auf neue, bereichernde Art und Weise? Wie holt man mehr aus ihr raus? Wie macht man sich die Stadt zu Eigen?
Self-city ist ein Entwicklungsprogramm für eine neue Sorte von Stadtbewohner. Es bietet konzeptuelle Instrumente an, mit denen man die eigene Annäherung an die Stadt verbessern kann. RRC stattet die TeilnehmerInnen mit einer toolbox verschiedener Annäherungsmöglichkeiten aus:
Tools of observation: Wie man mehr aus seiner Umgebung rausholt.
Tools of meanig: Wie man die Bedeutungen innerhalb der Stadt personalisiert
Tools of behavior: Wie man seine Gedanken und Taten gemäß der eigenen Interessen formt
Tools of interaction: Wie man mit anderen zusammenarbeitet, um die Stadt zu verändern
Wie die TeilnehmerInnen die toolbox nutzen, liegt ganz bei ihnen selbst. Dies ist ein Test, der einen mit Ideen und Möglichkeiten zurücklässt. Was man hinterher mit der toolbox macht… das ist entscheidend!

Individuelle Stadtexploration mit anschließender Gruppen-Session.
Ort wird noch bekannt gegeben.



26. April, 20h                          EXIT MUNDI
                                               EIN HYSTERIENSPIEL ZUM WELTUNTERGANG
                                               eine Koproduktion mit dem A.TONAL.THEATER,
der Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und dem theaterimballsaal Bonn

mit: Andrea Köhler, Christine Stienemeier, Christof Hemming
            Regie: Jörg Fürst

Ob Mayas (der Maya-Kalender endet nach 5125 Jahren am 21.12.2012), Nostradamus oder amerikanische Spinnersekten - 2012 ist das Jahr der Weltuntergangstheorien! Apokalypse Now! Auf Basis eines Sachbuches des niederländischen Wissenschaftsjournalisten Maarten Keulemans geht A.TONAL.THEATER in einer aberwitzigen Performance der Frage nach, warum der Mensch eine so große Sehnsucht danach verspürt, das Ende seiner eigenen Welt vorherzusagen. Neben den verschiedenen Weltuntergangstheorien schweben folgende Spekulationen über allem: Wie hält man das aus und warum? Der Augenblick vor dem Weltuntergang, wie sieht der aus: Düster oder zum Totlachen? Meldet sich Gott kurz vor Ende seiner Schöpfung zu Wort oder ist die Menschheit am Ende nur ein knapper Treppenwitz? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt -  oder der Humor. Wer zuletzt lacht, lacht schließlich am besten… oder am meisten ... oder eben zuletzt.

"Vorgetragen von einem perfekten Trio. Es ist jeder Sprachakrobatik gewachsen, wechselt gekonnt zwischen Ernst und Ironie, zwischen Mysterienspiel und wissenschaftlichem Vortrag, beherrscht die gespenstische Zeitlupe ebenso wie schnelle Wechsel und Kampfstürze."
(www.koeln-nachrichten.de)

27. April, 20h                          EXIT MUNDI
                                               EIN HYSTERIENSPIEL ZUM WELTUNTERGANG
                                               eine Koproduktion mit dem A.TONAL.THEATER,
der Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und dem theaterimballsaal Bonn
mit: Andrea Köhler, Christine Stienemeier, Christof Hemming
            Regie: Jörg Fürst


28. April, 20h                          EXIT MUNDI
                                               EIN HYSTERIENSPIEL ZUM WELTUNTERGANG
                                               eine Koproduktion mit dem A.TONAL.THEATER,
der Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und dem theaterimballsaal Bonn
mit: Andrea Köhler, Christine Stienemeier, Christof Hemming
            Regie: Jörg Fürst


29. April, 20h                          EXIT MUNDI
                                               EIN HYSTERIENSPIEL ZUM WELTUNTERGANG
                                               eine Koproduktion mit dem A.TONAL.THEATER,
der Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und dem theaterimballsaal Bonn
mit: Andrea Köhler, Christine Stienemeier, Christof Hemming
            Regie: Jörg Fürst

Freitag, 1. März 2013

Buchungsstart für Aktion „Mein Hotel Colonia“ am 5. März


Presse Köln


KÖLN. Am Dienstag, 5. März, beginnt der Buchungszeitraum für die Aktion „Mein Hotel Colonia – Nicht daheim und doch zu Hause“. Die von KölnTourismus, CITYMARKETING KÖLN und Köln plus Partner e.V. ins Leben gerufene Initiative wird in diesem Jahr wieder an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden in den Osterferien stattfinden. Vom 22. – 24. März 2013 und vom 29. März – 1. April 2013 (Ostermontag) besteht für Kölner die Möglichkeit, sich zu einmaligen Sonderpreisen als Hotelgast in der eigenen Stadt verwöhnen zu lassen. Das Angebot richtet sich an alle Kölner und Interessierte aus dem Umland mit den Postleitzahlen 50126 bis 51519.

Zur Auswahl stehen acht 5-Sterne, neunzehn 4-Sterne und sechs 3- Sterne-Hotels. Die Aktionspreise der Hotels reichen hierbei von 33 Euro im 3-Sterne-Segment bis zu 55 Euro im 5-Sterne-Haus pro Person und Nacht im Doppel-zimmer. Im Preis inkludiert ist das Frühstück sowie die Nutzung des Fitness- und/oder Wellness-Bereichs (sofern vorhanden). Die Zimmer werden direkt bei den teilnehmenden Hotels gebucht.

Zahlreiche Extraleistungen ergänzen den Hotelaufenthalt und geben die Gelegenheit, sich die kulturellen und touristischen Angebote der eigenen Stadt genauer anzuschauen. So zum Beispiel gibt es kostenlose und ermäßigte Führungen, vergünstigte Tickets für Opern- und Theatervorstellungen, Sonderangebote bei einigen Gastronomiebetrieben, ein Gratis-Glas Prosecco während des Einkaufs, ein kostenloses Quick-Makeup und vieles mehr. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer der Aktion darüber hinaus eine kostenlose Köln WelcomeCard, die unter anderem für 24 Stunden freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr ermöglicht.

Besonders interessant ist außerdem das Angebot, zusätzlich zum gebuchten Zimmer bis zu zwei weitere Zimmer für Familienmitglieder oder Freunde zu den gleichen Konditionen zu buchen, unabhängig davon, woher diese kommen.
Alle Einzelheiten zu den teilnehmenden Hotels, den Zusatzangeboten und dem Buchungsprozedere sind unter www.koelntourismus.de zu erhalten. Zudem erscheint zum Buchungsstart am 5. März eine Sonderbeilage mit allen Informationen im Kölner Stadt-Anzeiger sowie in der Kölnischen Rundschau.

Köln, 1. März 2013

Kontakt:
Claudia Neumann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. + 49 (0) 221. 221 26015
claudia.neumann@koelntourismus.de
www.koelntourismus.de

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001

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Dichtung und Wahrheit zur Hochbegabung. Oder: Was assoziieren Sie mit dem Begriff der Hochbegabung?

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt HOCHBEGABUNG?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlxStand: 19.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „INTELLIGENZ UND HOCHBEGABUNG“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei denGENERALISTEN ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“.http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

❤ Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnishttp://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von MENSA International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

❤ Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem ExpertenkreisHOCHBEGABUNG/POTENTIALE der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das CAMPUS-RADIO Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittringhttp://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.


© Lilli Cremer-Altgeld, 2015

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