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Dienstag, 18. Juli 2017

Alice Schwarzers persönlicher Blick auf Irmgard Keun


Die Journalistin und Publizistin liest an der Uni Köln im Rahmen der bundesweiten Aktion „Eine Uni – ein Buch“  
  
Die Journalistin und Publizistin Alice Schwarzer liest am 20. Juli an der Universität zu Köln aus Irmgard Keuns Werk „Kind aller Länder“. Schwarzer, die die Kölner Autorin persönlich kannte, erzählt über ihren persönlichen Blick auf Keun.

Mit dem Exilroman „Kind aller Länder“ von Irmgard Keun nimmt die Universität zu Köln an der bundesweiten Aktion „Eine Uni - ein Buch“ teil. Um ein ausgewähltes Buch ein Semester lang in den Fokus zu rücken und aus verschiedenen Blickwinkeln zu besprechen, sind an zentralen Orten auf dem Campus der Universität so genannte Lese­Orte eingerichtet, an denen Exemplare von „Kind aller Länder“ ausliegen.
Irmgard Keun, eine der populärsten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik, wirft in ihrem Roman eine seltene weibliche Perspektive auf den Nationalsozialismus. Die Fluchterfahrung der Protagonistin Kully mit ihrer Familie durch Europa bietet Anschluss zu aktuellen Debatten. Wie interpretieren die Kölnerinnen und Kölner das Werk Keuns von 1938 heute?


Neben Stadtführungen, die die Autorin Irmgard Keun und ihr Leben und Arbeiten in Köln in den Blick nehmen, bieten drei öffentliche Veranstaltungen im Laufe des Sommersemesters 2017 Gelegenheiten, miteinander über das Buch ins Gespräch zu kommen.

Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung unterstützen für die Aktion zehn Hochschulen mit je 5000 Euro. Für die Universität zu Köln hatte sich das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) gemeinsam mit der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB Köln), der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und der Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät erfolgreich um das Projekt beworben.

Wann / Wo:  20. Juli 2017, 18.00 Uhr
        Universität zu Köln,  Aula 2, Hauptgebäude
                      Universitätsstraße 37 50931 Köln

Anmeldung:  Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um
Ihre vorherige Anmeldung unter http://koeln-liest-keun.uni-koeln.de/#programm

Rückfragen:   Dr. Gesine Boesken

Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL),
E-Mail: koeln-liest-keun(at)uni-koeln.de,
Telefon: +40 221 470 3404

Weitere Infos: http://koeln-liest-keun.uni-koeln.de

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA

Samstag, 8. Juli 2017

Uni Köln: Unter dem Meer: Was der Boden des Atlantischen Ozeans über Vulkane und Biodiversität erzählt

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen starten vierwöchige Atlantik-Expedition mit der FS METEOR von Panama bis Kap Verde / Ozean-Blog nimmt Leserinnen und Leser mit auf die Expeditionen „Bright Flows“ und „Deep Microbes“

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Biologie und der Geowissenschaften aus Köln, Wien, Kiel und Oldenburg startet am 8. Juli 2017 in Panama zwei parallele Expeditionen auf dem Forschungsschiff FS METEOR. Vom Wasser und Grund, aus den tiefen Schichten des Meeres versprechen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die bewegte Geschichte des Atlantischen Ozeans und seiner kleinsten Bewohner. Auf dem Onlineblog „Deep-Sea Microbial Food Webs and Volcanism in the Atlantic Ocean“ (www.oceanblogs.org/m139/) lässt sich die abwechslungsreiche Teamarbeit an Bord des Schiffs fortlaufend verfolgen.  

„Auf der FS Meteor haben wir über vier Wochen Zeit, mithilfe neuer Methoden Proben zu entnehmen. Dabei interessieren wir uns für die Wasser- und Sedimentproben aus den Tiefen des Ozeans und hier vor allem für die darin enthaltenen Bakterien und Einzeller, von denen wir annehmen, dass sie den Hauptanteil der Stoffumsätze in der Tiefsee leisten“, beschreibt der Leiter der Expedition, Prof. Dr. Hartmut Arndt von der Universität zu Köln, das Teilprojekt „Deep Microbes“ (z. Dt. Mikroben in tiefen Schichten).

Die Tiefsee ist das am wenigsten erforschte Ökosystem der Erde. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass etliche bisher noch unentdeckte Arten sie bevölkern. „Aber welche Lebewesen dies sind und wie sie es hinbekommen, sich an die Veränderung der Tiefsee, beispielsweise an die spezifischen Druckbedingungen, das geringe Nahrungsangebot und die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen, dieses Wissen möchten wir gerne ans Licht befördern“, erklärt Hartmut Arndt. Mit einem neuartigen Entnahmegerät sollen die Aktivitäten der Mikroorganismen direkt in 4000 Metern Tiefe bestimmt werden.

Eine weitere Fragestellung ist das Alter von Vulkanen auf der alten ozeanischen Kruste (Projekttitel „Bright Flows“, z. Dt. helle Lavaströme). Mithilfe moderner Echolote können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler akustische Signale hinunter zum Boden der Tiefsee aussenden und ihre Rückstrahlung, also ihre akustische Antwort messen. Die Qualität und Intensität der akustischen Antwort gibt dann Rückschluss, wie der Boden strukturiert und wie dick das Sediment ausgeprägt ist. Die Sedimentschicht ist ein Indikator für das Alter der Meeresbodenstrukturen.

Dr. Nico Augustin vom GEOMAR Kiel leitet die geologischen Untersuchungen. Er erläutert: „Die Messungen mit dem Echolot sollen insbesondere eine Vermutung bestätigen: Wir haben Indizien dafür, dass sich inmitten einer 20 Millionen Jahre alten, dick sedimentierten Gesteinskruste auch kleinere Gebiete zeigen, die bloß weniger als eine halbe Million Jahre alt sein dürften. Wir kennen ähnliche Strukturen aus dem geologisch sehr jungen Roten Meer. Es könnte sich bei diesen karg bedeckten Flächen im Atlantik um eine neue Art des Intraplattenvulkanismus handeln, der bisher in all der majestätischen Tiefe nicht aufgefallen war.“

Die Expedition startet am 8. Juli in Panama und endet am 8. August 2017 in Kap Verde. Gefördert wird M139 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Hartmut Arndt
Institut für Zoologie, Abteilung Allgemeine Ökologie der Universität zu Köln
An Bord: h.arndt@meteor.briese-research.de (Bitte keine Anhänge senden!)

Dr. Nico Augustin
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Forschungsbereich 4: Dynamik des Ozeanbodens
naugustin@geomar.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg@uni-koeln.de


Weitere Informationen:
http://www.oceanblogs.org/m139/ 


Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA


Presse Köln by Lilli Cremer-Altgeld. Presse Portal für Köln und die Region PresseKoeln@t-online.de

Donnerstag, 6. Juli 2017

Uni Köln: „Fake News“ im Unterricht



Überall ploppen sie auf: Fake News hier, alternative Fakten da. Das wirkt sich auch im Unterricht aus. Ein neuer Workshop bietet angehenden Lehrerinnen und Lehrern Ideen, wie sie junge Menschen für das Thema sensibilisieren können.

Was brauchen junge Menschen, um echte von „alternativen“ Fakten zu unterscheiden? Und wie können Lehrer und Lehrerinnen sie kreativ an dieses Thema heranführen? Das „Ideencamp der Competence Labs“ der „Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung (ZuS)“ bietet angehenden Pädagogen die Möglichkeit, ihrer Kreativität in lockerer Atmosphäre freien Lauf zu lassen. Gemeinsam mit anderen Studierenden der Universität zu Köln geht es einen Tag darum, neue Konzepte für den schulischen Umgang mit „Fake News“ für einzelne Fächer oder über Fächergrenzen hinweg zu entwickeln. Fake-Alarm-Apps, „Find the fact“-Spiele, digitale Redaktionen gemeinsam mit JournalistInnen – das sind nur einige der Möglichkeiten, die an diesem Tag diskutiert werden. Mitmachen können alle Studierenden, die sich für Schule interessieren. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Competence Labs, die selbst Erfahrung aus Schule, Wissenschaft und Journalismus mitbringen.

Wann und Wo:
8. Juli 2017, 10.00-15.00 Uhr
„Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung“,
Gürzenichstraße 27 (direkt am Heumarkt)

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich vorher anzumelden.

Inhaltlicher Kontakt:
Tobias Hasenberg
ZuS-FakeNews-AtSchool@uni-koeln.de
+49 (0)221 470 89231

Kontakt Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
+49 (0)221 470 2396
r.hahn@verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.zus.uni-koeln.de/


Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA – patrick.honecker@uni-koeln.de


Uni Köln: „Macht und Ohnmacht in der Demokratie“



Die Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln veranstaltet gemeinsam mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 12.Juli 2017 um 17.00 Uhr unter dem Titel „Macht und Ohnmacht in der Demokratie“ ein wissenschaftliches Symposium.

Umfragen zur Idee der Demokratie als Staatsform zeigen über viele Jahre hohe Zustimmungsraten in der Deutschen Bevölkerung. Deutlich kritischer und unzufriedener urteilen die Befragten allerdings in Bezug auf die Frage, wie die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich funktioniert.

Die Professoren Hans Vorländer, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung, TU Dresden, Karl-Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen, und der ehemalige Bundesverfassungsrichter und Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn, Udo Di Fabio, werden über drängende Fragen sprechen: Warum erstarkt der Populismus? Bewegen wir uns in eine Aufregungsdemokratie? Welche Wechselwirkung besteht zwischen der wirtschaftlichen und der normativen Ordnung? Ist das repräsentative parlamentarische System auf Dauer überlebensfähig?

Professor Dr. Wolfgang Löwer, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, sowie Dr. Michael Stückradt, Kanzler der Universität zu Köln, werden die Veranstaltung eröffnen.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt.

Zeit und Ort
12.Juli 2017
17.00 Uhr s.t.

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften
Palmenstraße 16
40217 Düsseldorf

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Bernhard Kempen
Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln
Tel.: 0221 470-3828
E-Mail: demokratie-stiftung@uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
E-Mail: r.hahn@verw.uni-koeln.de
Tel.: 0221 470 2396

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA – patrick.honecker@uni-koeln.de

Samstag, 1. Juli 2017

Einstein-Thinking: Sind das auch Ihre Themen?


Lilli Cremer-Altgeld mit ihrem Professor für Kreativität


Als ich in den Medien las, dass ein amerikanischer „Kreativitäts-Papst“ Deutschland besuchte, bekam ich feuchte Augen und spitze Ohren. Ich hatte Glück. Ich konnte ihn finden. Und von ihm lernen. „Einstein-Thinking“ nannten wir diese Gespräche.

Dies sind „unsere“ Themen:

O Wie finde ich heraus, ob ich überdurchschnittlich begabt, hochbegabt[1] oder höchstbegabt bin? Gilt auch für Ihre Familie, Ihr Team, Ihr Unternehmen.

O Wie erkenne ich, wie hoch meine Kreativität ist ? [2]

O Wie kann ich meinen Grad an Kreativität steigern?[3]

O Wie finde ich intuitiv meine Vision und/oder mein nächstes Ziel?

O Wie kann ich intuitiv mögliche Herausforderungen erkennen und überwinden?

O Wie kann ich über mein Mittelmaß hinauswachsen und meine Grenzen sprengen?[4]

O Wie kann ich die Welt zu einem besseren Ort machen – hier und heute – und mit der Kraft meiner unentdeckten Möglichkeiten?[5]
 O Wie finde ich den Partner meines Lebens?[6]

 O Wenn Sie sich fragen: Will ich Schuster*in bleiben – oder doch lieber eine „Krone“ oder ein „Krönchen“ tragen – finden wir gemeinsam die richtige Antwort.

O Wie kann ich in den Frieden mit mir kommen?

Wenn eines dieser Themen auch Ihr Thema ist: Schreiben Sie mir eine Mail. Wir vereinbaren dann einen Termin für ein Gespräch. Ich bin hier im Westen von Köln und ich nehme mir Zeit für Sie. Ich freue mich auf unser Gespräch.

Lilli Cremer-Altgeld






[1] Was ist Hochbegabung? Der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt hat das einmal so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“ http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015 
[2] Eine deutsche Beamtin hatte einen so hohen Grad an Kreativität, dass sie sich entschlossen hat zu kündigen. Monate später erhielt ich eine Nachricht aus NY: Bin umgezogen. Und: Eine Künstlerin, die immer wieder an ihrer Begabung zweifelte, meldete sich spontan für eine Ausstellung in Skandinavien an, als sie ihr Ergebnis erhielt.
[3] Ich habe mein Ergebnis zum Thema Kreativität innerhalb von 3 Monaten um 15 % gesteigert. Im Alleingang und ohne Hilfe. Sie können das auch. Und noch mehr.
[4] Einer meiner Klienten wollte nach den Sternen greifen. Und landete in wenigen Monaten an der Spitze in einem Weltkonzern in Deutschland.
[5] Lesen Sie dazu bitte diese Nachricht: Ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik http://hochbegabungspresse.blogspot.de/2017/06/was-die-anderen-hochbegabten-anders.html
[6] Gut. Das hängt von vielen Faktoren ab. Ich habe das nur deshalb auf die Liste gesetzt, weil ein Manager aus München ganz verzweifelt war, keine Partnerin zu finden. Und dann doch noch eine gefunden hat. Und bei der Hochzeit meinte: „Ohne Ihren Glauben an mich, hätte ich das nicht geschafft.“ Ich muss meine Aussage deshalb korrigieren: Ich helfe Ihnen, wieder den Gauben an sich zu finden.

Der Papst war im Dom


KÖLN-RIEHL: 

Der MESSIAS kommt nach Engelbert!

Händels „Messias“ als Chorprojekt mit dem 

Kirchenchor „An der Flora“

Mit wenig Chorerfahrung ab 21. Juni (15 Proben)
Mit Chorerfahrung ab 20. September (10 Proben)
Konzert am dritten Advent, So 17. Dezember 2017 um 18 Uhr

Proben Mittwochs von 19.30 bis 21.15 Uhr im Pfarrsaal St. Engelbert, Riehl, Eingang Garthestrasse

Anmeldung bei Chorleiter Wolfgang Siegenbrink über siegenbrink@web.de

31. Opladener Bierbörse®, 11.-14.08.2017: Leverkusen-Opladen, An der Schusterinsel




Nach der großen Jubiläumsfeier im vergangenen Jahr lädt die Opladener Bierbörse nun bereits zum 31. Mal zur kulinarischen Entdeckungsreise für Bierliebhaber. Vom 11. bis zum 14. August können die Besucher vier Tage lang gemeinsam probieren, genießen und anstoßen.

Die größte Bierbörse der Welt präsentiert geschmackliche Highlights aus allen Kontinenten und bei über 1.000 verschiedenen Biersorten findet jeder eine passende Köstlichkeit. Die Auswahl erstreckt sich von Bayern über Brasilien bis hin nach Singapur und lässt die Herzen aller Bierliebhaber höher schlagen. Charmant gestaltete Biergärten bieten zudem reichlich Platz um ein kühles Bier in geselliger Runde zu verkosten.

Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, welches niemanden still stehen lässt. Zum Auftakt am Freitagabend nimmt die Coverband „Das Wunder“ die Besucher mit auf eine Zeitreise aus 40 Jahren Rock- und Popgeschichte. Am Samstag rocken wie gewohnt die „Jukebox Heroes“ die Bierbörsen-Bühne. Ein ganz besonderes und noch nie da gewesenes Highlight steht dann am Sonntag bevor. Unter dem Motto „Kölsch im Zikuszelt“ präsentieren Miljö, Fiasko, Björn Heuser, Cat Ballou und die Räuber eine breite Palette an kölschen Hits und werden damit für Karnevalsstimmung auf der Opladener Bierbörse sorgen. So wie es sich die Tradition gehört schließen am Montagabend „Guildo Horn und die orthopädischen Strümpfe“ mit ihrer mitreißenden Show das Musikprogramm des Bierbörsen-Wochenendes. Als Gäste begleiten den Meister in diesem Jahr der Sänger der deutschen Rockband „Rodgau Monotones“ sowie der Dschungelkönig und amerikanische Popsänger „Marc Terenzi“.

Die 31. Opladener Bierbörse ist von Freitag bis Montag von 15 bis 24 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltungsfläche ist an allen vier Tagen kostenfrei!


Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 02171/3801, im Internet unter www.bierboerse.com oder der E-Mail Adresse bierboerse@veranstaltungsbuero.de.

Presse Köln by Lilli Cremer-Altgeld. Presse Portal für Köln und die Region PresseKoeln@t-online.de

Sonntag, 25. Juni 2017

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik

Man erkennt sie.


Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen? 

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry –  100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001


Mittwoch, 24. Mai 2017

KÖLN! Zuhause die Welt entdecken Gesucht: Gastgeber für internationale Sprachkursteilnehmer



Gastfamilie aus dem letzten Sommer
Copyright: Carl Duisberg Centren

 
Köln. Für alle, die ein Zimmer frei und Lust auf internationales Flair in den eigenen vier Wänden haben, gibt es im Sommer eine spannende Möglichkeit: Die gemeinnützigen Carl Duisberg Centren suchen Gastgeber für Sprachkursteilnehmer aus über neunzig verschiedenen Nationen. Vor allem für den Zeitraum von August bis September werden ab sofort weltoffene Gastfamilien in Köln gesucht.

Ob Familien mit oder ohne Kinder, Alleinstehende, Senioren oder Wohngemeinschaften - jeder, der ein Zimmer mit Verpflegung oder Kochmöglichkeit zur Verfügung stellen kann, ist als Gastfamilie willkommen. Alle Gastgeber erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Unterbringung der Sprachkursteilnehmer. Für die lokalen Gastfamilien ist dies eine schöne Gelegenheit, andere Kulturen in der eigenen Stadt kennenzulernen. Interessierte erwartet ein spannender interkultureller Austausch und oft sogar langjährige Freundschaften auf dem ganzen Globus. Zudem bekommen die Kursteilnehmer im Alter von 16 bis 30 Jahren einen lebendigen Einblick in den deutschen Lebensalltag.

Interessierte wenden sich bitte an: Carl Duisberg Centren, Katja Noseck, Hansaring 49-51, 50670 Köln, Tel.: 0221/1626-240, E-Mail: katja.noseck@cdc.de, www.carl-duisberg-deutschkurse.de/gastfamilie


Bildung ohne Grenzen - Information zu den Carl Duisberg Centren:
Die Carl Duisberg Centren sind ein führendes Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der internationalen Bildung und Qualifizierung. Hochwertige Programme vermitteln Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz, Auslandserfahrung und internationales Praxiswissen. Ob für Schule oder Beruf, die persönliche Entwicklung oder den weltweiten Erfolg – als verlässlicher Partner ermöglichen die Carl Duisberg Centren lebenslanges Lernen in einem globalen Umfeld. Auch grenzüberschreitende Bildungsprojekte für die Wirtschaft und öffentliche Institutionen gehören zum Portfolio des gemeinnützigen Unternehmens. Eigene Standorte und Repräsentanzen im In- und Ausland sowie ein internationales Netzwerk sichern die weltweite Handlungsfähigkeit. 

Pressekontakt:
Carl Duisberg Centren
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Thiede
Hansaring 49-51, 50670 Köln
Tel. 0221/1626-261, Fax: 0221/1626-161

Presse Köln by Lilli Cremer-Altgeld. Presse Portal für Köln und die Region PresseKoeln@t-online.de

Freitag, 12. Mai 2017

Nordrhein-Westfalen braucht den Wechsel – Laschet präsentiert hier 100-Tage-Sofortprogramm der CDU

Der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, bekommt zu Beginn der letzten 48 Stunden Wahlkampf heute Verstärkung durch den Wahlsieger von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, sowie den Spitzenkandidaten der CDU Nordrhein-Westfalen für die Bundestagswahl, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in Düsseldorf präsentierte Armin Laschet das Sofortprogramm der CDU Nordrhein-Westfalen für die ersten 100 Tage nach der Regierungsübernahme. Dazu erklärt Armin Laschet:

„Daniel Günther hat es am letzten Sonntag im hohen Norden geschafft, wir wollen es diesen Sonntag erreichen: Den Stillstand durch Rot-Grün beenden, stärkste Partei werden und so endlich den Politikwechsel einleiten – für einen Neuanfang bei der Inneren Sicherheit, beste Bedingungen für die Bildung unserer Kinder und Vorfahrt für Arbeitsplätze.

Es darf kein „Weiter so“ in unserem Land geben. Die Bilanz nach sieben Jahren Rot-Grün: Stillstand und Schlusslicht. Nordrhein-Westfalen braucht den Wechsel. Wir wollen unser Bundesland wieder an die Spitze bringen. Wir machen ein klares Angebot an die Wählerinnen und Wähler in Nordrhein-Westfalen. Unser Anspruch ist es, Nordrhein-Westfalen wieder zur Nummer 1 zu machen.

Nummer 1 werden – darauf kommt es an diesem Sonntag auch für die CDU an. Einen echten Wechsel gibt es nur mit der CDU an der Spitze. Für uns heißt das: Durchstarten in die letzten 48 Stunden. Auch im Wahlkampf gilt: Der Schlussspurt ist entscheidend."

Innere Sicherheit
»» Wir bringen mehr Polizei auf die Straße: Wir beschließen die Neueinstellung von 2.300 Nachwuchskräften bei der Polizei und 500 Polizeiverwaltungskräften ab dem Jahr 2018.
»» Wir gehen konsequent gegen mobile Täter und reisende Banden vor: Wir schaffen endlich die Rechtsgrundlage für die Polizei NRW zum Einsatz der Schleierfahndung.
»» Wir stärken unserer Polizei den Rücken: Wir schaffen die rot-grüne Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte wieder ab.
»» Wir geben den Bürgern wieder mehr Sicherheit: Wir schaffen die gesetzliche Grundlage dafür, dass die Polizei die Videobeobachtung vor Ort ausweiten kann.
»» Wir übernehmen Verantwortung im Bund: Wir signalisieren dem Bundesrat, dass Nordrhein-Westfalen der Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien zu sicheren Herkunftsländern zustimmen wird.
»» Wir packen die Probleme tiefgreifend an: Wir setzen die „Bosbach-Kommission“ zur Stärkung der Inneren Sicherheit in Nordrhein-Westfalen ein – in der Staatskanzlei.

Bildung
»» Wir ermöglichen ein echtes G9: Wir geben Schülern, Eltern und Lehrern mehr Freiraum und verankern G8 und G9 gleichberechtigt im Schulgesetz.
»» Wir schaffen Transparenz: Wir führen die digitale Erfassung des Unterrichtsausfalls zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein – unbürokratisch, schulscharf, in Echtzeit.
»» Wir geben eine Unterrichtsgarantie: Wir leiten eine Einstellungsoffensive ein, damit die Lehrerversorgung an den Grundschulen bis zum Sommer 2018 auf 105 Prozent steigt.
»» Wir erhalten Wahlfreiheit: Wir verhängen ein Moratorium, damit keine Förderschule mehr geschlossen wird, bis die Voraussetzungen für gelingende Inklusion erfüllt sind.
»» Wir bringen unsere Schulen in Ordnung: Wir erhöhen endlich die Investitionspauschale des Landes für die Instandhaltung und Instandsetzung unserer Schulgebäude.
»» Wir schaffen Qualität und Planungssicherheit: Wir vereinbaren unverzüglich mit Kommunalen Spitzenverbänden, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden einen Sofort-Fahrplan zur Neuaufstellung der Kita-Finanzierung.

Wirtschaft und Verkehr
»» Wir entlasten die Unternehmen: Wir schaffen das bürokratische Tariftreue- und Vergabegesetz und die handwerks- und gaststättenfeindliche Hygiene-Ampel wieder ab.
»» Wir geben Raum für Wachstum: Wir ändern den Landesentwicklungsplan, damit sich unsere Unternehmen wieder an ihrem Standort erweitern können.
»» Wir entwerfen eine Vision für das Ruhrgebiet: Wir vereinbaren eine Absichtserklärung mit Europäischer Kommission, Bundesregierung und Regionalverband Ruhr für eine gemeinsame „Konferenz zur Zukunft des Ruhrgebiets“ im Sommer 2018.
»» Wir schaffen den Anschluss ans schnelle Internet: Wir beschließen ein Breitband-Förderprogramm für die ländlichen Räume.
»» Wir machen Tempo: Wir erarbeiten einen Masterplan zur Priorisierung der NRW-Bauprojekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 und einen Aktionsplan „Besseres Baustellenmanagement“.
»» Wir versöhnen Ökologie und Ökonomie: Wir legen Eckpunkte für ein neues Landesnaturschutzgesetz vor, das die Interessen der Forst- und Landwirtschaft berücksichtigt und das Recht auf Eigentum achtet.

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001

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Dichtung und Wahrheit zur Hochbegabung. Oder: Was assoziieren Sie mit dem Begriff der Hochbegabung?

Wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie finde ich heraus, ob ich hochbegabt bin?“ – dann werden Sie hier Antworten finden. Ich habe die Informationen davon abhängig gemacht, wie gesichert Sie wissen wollen, ob Sie hochbegabt sind. Deshalb meine Frage an Sie: „Wie GESICHERT wollen Sie wissen, ob Sie hochbegabt sind?“

Meine Antworten lassen sich in drei Kategorien einteilen:

Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier können Sie mal schnuppern, wie Hochbegabte so ticken.

Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – hier bekommen Sie Tipps, was Sie tun können, um herauszufinden, ob Sie tendenziell hochbegabt sind.

Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“ – Adressen. Hier können Sie sich zum IQ-Test anmelden. Das Ergebnis des IQ-Test sagt Ihnen, wie hoch Ihr IQ ist. Ist er über 130 Punkte, sind Sie hochbegabt. Über 145 Punkte sind Sie höchstbegabt.

Aber was ist überhaupt HOCHBEGABUNG?

Die Antwort ist einfach. Treffend hat sie einmal der Psychologe Dr. Jürgen vom Scheidt so beantwortet: „Es ist das intellektuelle Potenzial von jemandem, der in einem der gängigen und anerkannten Intelligenztest einen IQ-Wert von 130 Punkten und mehr erzielt. Dies betrifft, streng genommen, 2,27 Prozent der Bevölkerung.“http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 20.09.2015

Und was ist HÖCHSTBEGABUNG?

Ganz einfach. Dr. Sylvia Zinser schreibt: „Ist der IQ über 145 so spricht man von Höchstbegabung.“ http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

Allen Hochbegabten und Höchstbegabten empfehle ich das informative, spannende und vergnügliche „Sylvia Zinser's Sammelsurium“http://zinser.no-ip.info/~szinser/ Stand: 19.09.2015 Hier erfahren Sie nicht nur etwas über den IQ, sondern auch über „Brot, Schwaebische Traeubleskuchen sowie über diverse Weihnachtsplätzchen“http://zinser.no-ip.info/~szinser/backen.htmlxStand: 19.09.2015

Sicherheitsstufe 1: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Man sagt oft von Hochbegabten: „Die haben eine 1 (Bestnote) in Mathe – können aber ihre Schuhe nicht richtig zubinden“. Soll heissen: das Denken funktioniert (in bestimmten Bereichen) ausgezeichnet – aber im Alltäglichen kommen sie mit bestimmten Situationen nicht gut zurecht. Nach meinen Erfahrungen ist diese Aussage für einige Hochbegabte wirklich sehr zutreffend – für andere weniger bis gar nicht.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Bei meinem Mathelehrer hatte ich so gut wie immer eine 1. Allerdings hatte ich auch eine Mathelehrerin. Sie war eher der Typ „Geschichtenerzählerin“. Sie sprach gerne über ihre Lieblingsrezepte, ihre Backkunst und ihren Hund. Ich war so damit beschäftigt, herauszufinden, was das mit Arithmetik zu tun hatte, dass ich ihr, wenn es denn mal was zu rechnen gab, kaum noch folgen konnte.

Meine Noten in Mathe lagen bei ihr im Mittelfeld. Und ich war richtig dankbar als der in meinen Augen „richtige“ Lehrer kam. Der mir Mathe so erklärte, dass ich es verstanden habe. Ich machte Überstunden in Mathe und liess mir extra Hausaufgaben geben. Nein, ich war keine Streberin. Ich hatte einfach Spass an Problemlösungen. Aber wenn ich meine Strickjacke zuknöpfen sollte – da gab es Stress für mich. Jedenfalls dieser Lehrer schickte mich zum Schulpsychologen, der mich positiv auf Hochbegabung testete. Da er sagte: „Du darfst mit niemandem darüber reden, dass Du diesen IQ von … hast.“ – dachte ich: vielleicht ist es eine Krankheit oder sonst wie ansteckend. Ich habe nie darüber gesprochen. Erst vor gut zehn Jahren habe ich mich in meiner Familie geoutet.

Meine Kollegin Alexandra in unserem Markt- und Sozialforschungs-Institut war da ähnlich unterschiedlich in ihrer Mathe-Begabung. Obwohl sie ein echtes Mathe-Genie ist, gab es auch für sie Grauzonen. Normalerweise hörte sie von einer Aufgabe oder schaute auf das Papier. Und schwupp – schon hatte sie die Lösung. Manchmal trat sie einen Wettstreit mit unserem Computer an. Nicht immer war unser PC der Gewinner. Doch dann gab es für sie echte Herausforderungen: Wenn sie ohne Hilfsmittel Prozent rechnen sollte, versagte sie fast jedes Mal. Nicht mal 10 Prozent von 100 konnte sie richtig errechnen. Allein bei dem Wort „Prozentrechnen“ driftete sie immer ab. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings besser.

Ich will damit sagen: Nicht alle Hochbegabte sind Mathe-Genies. Nicht alle Mathe-Genies sind fehlerlos. Tröstlich ist, was Albert Einstein einmal über Mathe gesagt hat: „Mach' dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.“

Mit anderen Worten: Nicht jeder Hochbegabte glänzt in Mathe. Eine Klientin von mir war die Vorgesetzte der ehemaligen Lehrerin eines Fußballnationalspielers (Weltmeister!). Er hatte wenig Interesse an Zahlen und sagte bereits in jungen Jahren zu der Lehrerin: „Warum soll ich Rechnen lernen? Ich werde mal ein berühmter Fußballspieler. Und dann kann ich mir so viele Rechenkünstler leisten wie will.“ Die Lehrerin staunte. Doch der Junge hatte Recht. Er ist hochbegabt UND hochsensitiv.

Hochbegabte können sehr gut oder gut rechnen – oder auch gar nicht. Was sind nun die die typischen Eigenschaften von Hochbegabten?

Gehen wir noch einen Schritt zurück. Genauso wie nicht alle Kölner lustig sind, nicht alle Münchner Lederhosen tragen und nicht alle Hamburger einen Segelschein haben – so sind auch nicht alle überdurchschnittlich intelligenten Menschen so oder so.

Nehmen wir einmal eine Einteilung der Hochbegabten vor, die Jürgen vom Scheidt heraus gearbeitet hat. Er unterteilt fünf (drei plus zwei) Gruppen. Selbstredend gibt es noch andere Kategorien – dazu komme ich noch.

Scheidt zufolge gibt es – vereinfacht ausgedrückt – bei den Hochbegabten, abhängig von dem Kriterium „Erfolg in der Schule, im Beruf“ folgende Trias:

O Ein Drittel, die ihre „Begabung erfolgreich verwirklicht“ haben. Sie sind Topmanager/innen, Spitzensportler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen, Wissenschaftler/innen usw. Sie wurden z.B. von der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ oder anderen Institutionen erkannt und gefördert.

O Ein Drittel sind sogenannte „Latente“: Sie spüren, ahnen oder wissen um ihre Begabung, kommen aber nicht so einfach aus dem Quark. Die Psychologin und Expertin für Hochbegabung, Andrea Brackmann, schreibt in ihrem zweiten Buch, dass „Hochbegabung Mut erfordere“http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015. Bei dieser Gruppe verstehen wir, warum das so ist.

O Ein Drittel sind nach Scheidt die „Underachiever“ („Minderleister“). Sie könnten schon – wollen aber (noch?) nicht erfolgreich sein. Speziell zu Minderleister/innen in der Schule noch einmal Sylvia Zinser: Ihr Geheimtipp J: MOTIVIEREN! http://zinser.no-ip.info/~szinser/gifted/faqhg.htmlx Stand: 19.09.2015

So, das sind unsere drei Gruppen – zwei kleine Gruppen fehlen noch:

O Es sind die „Entgleisten“: sie sind erfolgreich – aber auf kriminelle oder soziopathische Weise.

O Dies sind die Höchstbegabten wie etwa Einstein und Freud.

Alle Infos zu dieser Einteilung in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt: http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276 Stand: 19.09.2015

Wer bis hierher tapfer durchgehalten hat – wird jetzt belohnt. Jeder Mensch, der denkt: Analyse? Mathe? Logik? Das sind jetzt nicht so meine Stärken. Ich bin eher der Musiker, die Malerin, der Tänzer, die Fotografin, der Praktiker. Gut so. Es gibt insgesamt sieben Felder der Hochbegabung: mein Bruder Helmut glänzt z.B. durch „Praktische Intelligenz“: Er erkennt sofort im realen Leben wie man es richtig zumindest aber besser machen kann. Mir bleibt diese Art zu denken verborgen. Zumindest müsste ich viele Bücher lesen, um diese Dinge verstehen zu können. Mir fällt es schon schwer genug, meine Jacke richtig zuzuknöpfen.

Prof. Werner Stangl zitiert Prof. Kurt Heller auf seinen Seiten zu den Themen „INTELLIGENZ UND HOCHBEGABUNG“ wie folgt:

„Nach Heller (2000) gibt es folgende Begabungsfaktoren:

O Intellektuelle Fähigkeiten (sprachliche, mathematische, technisch-konstruktive, abstrakte, begrifflich-logische, etc. Fähigkeiten)

O Sozial-emotionale Fähigkeiten

O Musisch-künstlerische Fähigkeiten

O Musikalische Fähigkeiten

O Kreativität (sprachliche, mathematische, technische, gestalterische, etc. Kreativität)

O Psychomotorische Fähigkeiten (Sport, Tanz, etc.)

O Praktische Intelligenz“

http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/testintelligenzhochbegabt.html Stand: 19.09.2015

Wir sehen: Hochbegabung ist spannend. Und es wird noch spannender.

Nehmen wir noch eine weitere Differenzierung vor: Hochbegabte sind oft auch hochsensibel und/oder hochsensitiv. Ihre Sinne sind stärker ausgeprägt. Zum einen (hochsensibel) sind ihre normalen Sinne (hören, riechen, schmecken, fühlen, sehen) intensiver (Künstler/innen, Star-Köch/innen, Parfümeur/innen – einige haben auch ein begnadetes „Fingerspitzengefühl“ wie etwa Handerker/innen und Chirurg/innen u.a.m.). Und/oder andererseits ist ihre Wahrnehmung (hochsensitiv) tiefer: Diese Hochbegabten haben den sechsten (hellhörig), siebten (hellfühlig) und achten (hellsichtig) Sinn wie etwa Goethe, Einstein und Leonardo da Vinci. Wie sagte Albert Einstein?: „Was wirklich zählt, ist Intuition.“

Bei einer solchen Differenzierung: Wo gibt es da noch Gemeinsamkeiten?

Ich fange mal mit den Tendenzen an: Diejenigen, die in der ‚Flüchtlingszeit im Sommer 2015‘ kreativ, beherzt und schnell helfen – können hochbegabt sein. Denn diese Merkmale findet man oft unter den hohen IQ’lern. Der eine organisiert geschickt, die andere übersetzt, der nächste weiss, wer wo wie helfen kann. Schnelligkeit ist für Hochbegabte so natürlich wie das Atmen. Klar, dass nicht jede/r in allen Bereichen gleich schnell ist. Wenn Sie wüssten, wie lange ich brauche, um meine Jacke zuzuknöpfen …

Doch weiter: Gerechtigkeit für jedermann ist stark vorhanden bei den Begabten ebenso so wie vernetztes Denken und Handeln. Nach Andrea Brackmann gehört das „Mehr von allem“ oft zum Repertoire. Wie etwa das „Erfassen kompletter Zusammenhänge“, „Auffinden vielfältiger Lösungswege“ sowie „hohes Einfühlungsvermögen“. Wie gut, dass Hochbegabte oft nur wenig Schlaf brauchen (4 bis 6 Stunden).

Selbstredend gibt es nicht nur diese sonnigen Seiten der hochtalentierten Menschen. Ihre Schattenseiten sind nicht nur für die Beteiligten selbst unangenehm: Oftmals übersteigerte Konzentration bei den SPEZIALISTEN auf ein Spezialthema (Musik oder Sport oder Politik oder Finanzen oder Sprachen oder oder oder). Bei denGENERALISTEN ist es etwas anders: Hier überwiegt die Vielseitigkeit, die sich in mehreren Berufen und Hobbies zeigt. Bei beiden wird die Familie, werden Freund/innen und Kolleg/innen schon mal etwas vernachlässigt. Denn Hochbegabte sind oft Perfektionist/innen. Und es kann mal etwas länger dauern bis sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind.

Routine ist ihnen oft ein Gräuel. Manche finden kreativ alternative Wege um dieser Routine immer wieder auszuweichen. Andere plagen Zweifel und Gewissensbisse. Geduld ist ebenfalls keine Stärke der Hochbegabten. Auch nicht begabt sind diese Menschen, wenn es um „einfache Aufgaben“ geht. Die Hochtalentierten sind zumeist empfindlich. Empfindlich gegenüber Lärm, Licht und manche auch gegenüber Berührungen.

So ist es zu verstehen, dass Hochbegabte an bestimmten „Allergien“ leiden, die Andrea Brackmann in ihrem Buch so schlüssig schreibt. Es sind die „hässlichen Worte“ für Hochbegabte wie etwa „Betriebsausflug“, „Stammtisch“, „Schützenfest“, „Höflichkeitsfloskeln“, „Grossraumbüro“.http://www.klett-cotta.de/buch/Klett-Cotta_Leben!/Ganz_normal_hochbegabt/13265 Stand: 19.09.2015

Hingegen lieben Hochbegabte oft „Querdenker/innen“, „Nobelpreisträger/innen“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Freiheit“, „Endlos-Fragen“, „Monologe“ sowie „Spezielle Themen wie etwa die frühkindliche Entwicklungsphase des Kaiserschnurrbarttamarins, die Pflege der Araukarie oder den „Compte rendu au Roi“ des Finanzminister Jacques Neckers in der Zeit der Französischen Revolution.

Für Hochbegabte ist das alles „normal“ – während das „Normale“ schon sehr schwierig sein kann. Viele habe da ein Selbstverständnis wie Albert Einstein: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."

Wenn Sie das alles gelesen haben, sind Sie an Hochbegabung interessiert. Die anderen haben eh längst das Weite gesucht. Vielleicht wollen Sie genauer wissen, ob Sie hb sind – „hb“ ist das Kürzel bei den „HB“ (Hochbegabten) für „hochbegabt“. Und deshalb gehen wir jetzt auf die nächste Stufe über.

Sicherheitsstufe 2: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Ich habe hier IQ-Informationen zusammen gestellt, die Ihnen eine Tendenz Ihrer Begabung aufzeigen können.

O Den ersten IQ-Test habe ich 2005 in der Veröffentlichung von Jürgen vom Scheidt gefunden http://www.hyperwriting.de/loader.php?pid=276Stand: 19.09.2015. Obwohl ich mit einiger Skepsis an diese Fragen heranging – mein Test beim Schulpsychologen hat damals mehr als eine Stunde gedauert, wie soll man in wenigen Minuten ein ähnliches Ergebnis erzielen können? – war die Antwort jedoch fast exakt dieselbe, die ich Jahre zuvor vom Psychologen in meiner Schule erhalten habe. Chapeau! Für den Autor.

O Auch wenn mir die Headline sehr plakativ erscheint – diese Information verdient ebenfalls Ihr Interesse: „IQ-Test: Gehören Sie zur Grips-Elite?“http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/iq-test-gehoeren-sie-zur-grips-elite-a-505427.html Stand: 19.09.2015

O Ein weiterer Test, der Ihnen tendenziell Informationen über Ihre Begabung geben wird, ist von der „Süddeutsche Zeitung“: „Der kostenlose IQ-Test online mit Sofortergebnishttp://iqtest.sueddeutsche.de/ Stand: 19.09.2015

O “MENSA” ist das grösste Netzwerk für Hochbegabte. Der Mensa Online-Test ist jedoch eher ein „Spiel“ als ein zuverlässiges Instrument der Begabungsanalyse. Wenn Sie Lust haben: Spielen Sie mal. Mensa weist ausdrücklich darauf hin: „Sie sollten die Ergebnisse dementsprechend nicht allzu ernst nehmen.“https://www.mensa.de/online-iq-test-raetsel/mensa-online-test/Stand: 20.09.2015

O Und hier ist die englische Variante von MENSA International: „Mensa Workout“ https://www.mensa.org/workout/quiz/1 Stand: 20.09.2015

Sicherheitsstufe 3: Sicherheit im Hinblick auf das Wissen „Ich bin hochbegabt“

Wenn Sie jetzt bereit sind und der Stunde der Wahrheit – dem wirklich und wahrhaftigen IQ-Test – ins Auge blicken wollen… Dann melden Sie sich an – zum anerkannten IQ-Test.

Meine Empfehlungen:

O Mensa. Der Test dauert 90 Minuten, kostet 49 Euro und wird in 80 Städten in Deutschland durchgeführt. Getestet werden Menschen ab 14 Jahre. https://www.mensa.de/intelligenztest Stand: 20.09.2015

O Bei einer Psychologin – einem Psychologen – aus dem ExpertenkreisHOCHBEGABUNG/POTENTIALE der Sektion "Freiberufliche Psychologen" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. den IQ-Test machen http://www.die-hochbegabung.de/german/index.html Stand: 20.09.2015

O Sie fragen im Familienkreis, bei Freund/innen oder in der Schule/Universität nach einer Empfehlung für den IQ-Test.

Ich drücke schon mal die Daumen!

Für das CAMPUS-RADIO Bonn interviewte ich einmal die höchstbegabte „First“ Lady – Gründungsmitglied – von Mensa Deutschland, Dr. Ida Fleiß. Dabei lernte ich eine kluge, warmherzige und höchst kreative Dame kennen, der es „zu simpel“ war, ihren „Doktor“ in Europa zu machen. Kurz entschlossen reiste sie nach Asien, lernte die Sprache und schaffte auf Anhieb ihre Promotion. Sie konnte schon immer weit und um die Ecke denken.

Als ich sie jedoch fragte: Haben wir schon für jede Intelligenz ein angemessenes Messverfahren – will sagen: Können wir schon jede Begabung testen – sagte sie traurig: Nein. Daran müssen wir noch arbeiten.

Ich möchte diese Erkenntnis all denen mit auf den Weg geben, die sich zwar für hochbegabt halten, aber in einem der IQ-Tests nicht die Schallgrenze von 130 durchbrechen konnten.

Allen Menschen, die Spass an Mathe haben – ja, die speziell eine Vorliebe für das Kopfrechnen hegen, empfehle ich die Seite eines Freundes von Ida Fleiss: Dr. Dr. Gert Mittringhttp://www.gertmittring.de Gert Mittring ist der amtierende Weltmeister im Kopfrechnen.


© Lilli Cremer-Altgeld, 2015

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